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25 August 2016

Ein Sommertag auf Fischland-Darß-Zingst

Bei sommerlichen 25 Grad starteten wir in Göhren um 9:00 Uhr zu unserer Tour zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Fahrt führte uns zunächst durch die wunderschöne Alleenstraße entlang der alten Kleinbahnstrecke von Putbus bis Stralsund. Von der Rügenbrücke genossen wir den Ausblick auf die alte Hansestadt. Nach 30 Minuten erreichten wir die Stadt Barth. Danach ging es über die Meiningenbrücke nach Zingst. Hier gönnten wir uns eine Kaffeepause am Hafen und beobachteten Ausflugsdampfer und historische Zeesboote.


Danach fuhren wir zur Seebrücke Zingst, wo gerade die Vorbereitungen für den Empfang schöner Oldtimer in vollem Gange waren.

Entlang des alten Bahndammes der ehemaligen Darßbahn, die bis Kriegsende regelmäßig vom Festland bis nach Prerow verkehrte, fuhren wir mit unserem bunten Kleinbus bis zur Seemannskirche Prerow. Eine Besichtigung ließen wir uns nicht entgehen.


Reich verzierte Grabsteine vor und ein prunkvoller Altar sowie viele gestiftete Schiffsmodelle in der Kirche waren die Highlights. Anschließend fuhren wir zum Weststrand des Ortes. Der breite Strand war sehr beeindruckend.


Auf der Fahrt nach Ahrenshoop fuhren wir durch Wieck auf dem Darß und Born. Die typischen Darßhäuser mit den bunt verzierten Türen hatten es uns angetan.

In Ahrenshoop führte Reiseleiter Sven Vogel seine Gäste, die übrigens schon zum wiederholten Male mit ihm auf große Fahrt gingen, durch die Künstlerkolonie oberhalb des Ortes. Hier, direkt am Grenzweg und der ehemaligen Hoheitsgrenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern, gönnten wir uns eine längere Pause und den imposanten Ausblick über die Ostsee.

Am Grenzweg zw. Mecklenburg und Vorpommern 
Gegen 15:30 Uhr traten wir die Heimreise an; aber nicht, ohne an einer Bernsteinausstellung ausgangs des Fischlandes halt zu machen.

Um 18:00 Uhr ging eine ereignisreiche Rundfahrt in Göhren auf Rügen zu Ende.

18 August 2016

Sonnige Grüße von der Insel Usedom

Bei grauem Himmel fuhren wir um 8:00 Uhr auf der Insel Rügen los. Erst hinter Stralsund vernahmen wir einen Hauch von Blau.

Kurz vor Lubmin machten wir unseren ersten Kaffeestopp. Toll war es, von den Geschehnisse und Erfahrungen beim Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerk Lubmin zu erfahren. 
Danke an Peter Gojowczyk für das Foto
In Zinnowitz auf Usedom strahlte uns die Sonne an.
Seebrücke Zinnowitz
Nach einem halbstündigen Zwischenstopp fuhren wir nach Swinemünde zum Polenmarkt.
Polenmarkt in Swinemünde
Danach freuten wir uns auf die Kaiserbäder Ahlbeck und Heringsdorf.
Strandpromenade in Ahlbeck

Seebrücke Heringsdorf
Um 15:30 Uhr starteten wir wieder Richtung Rügen.

02 Mai 2016

Rapsrundfahrt auf Rügen

Während der Inselrundfahrt auf Rügen genossen wir die gelbe Pracht der Rapsblüte in vollen Zügen. Bei herrlichem Sonnenschein und bester Sicht gelangen schöne Schnappschüsse.

Die Kreidefelsen bei Gummanz

Blütenpracht in Neddesitz

Pferdekutsche am Kap Arkona

Blick von Lohme zum Kap Arkona

Aussicht genießen

Pause nach Wunsch

Pause mit Fernsicht zum Nordkap

Ausstieg bei herrlichem Wetter

Sven vor seinem Kleinbus

Bobbiner Kirche

Kirche Bobbin

16 Februar 2016

Vier Sachsen auf Gütertour

Auf Rügen ist man ja strahlend schönes Wetter gewöhnt. Trotzdem freut es uns immer wieder, wenn wir um 10:00 Uhr bei Sonnenschein die Tour zu den Herrenhäusern und Schlössern am Großen Jasmunder Bodden starten können. Die Touren dauern ja in der Regel 6,5 - 7 Stunden. Ein Spaziergang bei Sonnenschein ist da schon wesentlich angenehmer, als bei trüben Winterwetter.

Präsidentensuite im Gutshaus Neddesitz
Zunächst sahen wir uns das Gutshaus Neddesitz aus dem Jahre 1911 an. Und schon hier zeigte sich ein großes Interesse und Hintergrundwissen unserer vier Mitfahrer aus Sachsen.

Dabei standen nicht nur die einzigartigen Herrenhäuser im Mittelpunkt der Fahrt. Auch weitestgehend unbekannte Landstriche der Insel Rügen trafen auf großes Interesse aller Fahrgäste.

Reisebegleiter Sven Vogel hatte neben geschichtlichen Hintergründen auch Bildmaterial aus vergangenen Zeiten anzubieten.

So konnten sich alle Fahrgäste gut in vergangene Zeiten hineinversetzen. Schön, dass man in Neddesitz in den 60er Jahren einen Film drehte, der einen guten Einblick dieser Zeit vermittelt. 

Schloss Spyker
Weiter ging es dann zum Schloss Spyker - eines der ältesten noch erhaltenen Bauten der Insel Rügen, die nicht kirschlichen Ursprungs sind.

Nach dem 30jährigen Krieg bekam ein schwedischer Gouverneur das Anwesen für seine Verdienste im Kriege vom schwedischen König auf Lehensbasis übergeben.

Später ließ er dort dieses kleine Schmuckstück bauen, dass heute ein schönes Hotel am Spyker See ist. Besonders seine brunkvollen und im baltischen Raum einmaligen Stuckdecken, die schönen Turmzimmer und das Kellergewölbe, in dem sich eine schöne Gaststätte befindet, sind die Highlights des Schlosses Spyker.

Schloss Ralswiek
Nach einem Zwischenstopp im Lietzower Park, wo sich das Herrenhaus Semper befindet, ging es dann weiter nach Ralswiek. Das heutige Schlosshotel Ralswiek gehört zu den größten Schlössern Rügens. Es durfte als erstes Herrschaftshaus Hochzeiten außerhalb regulärer Standesämter durchführen. 

So war es auch nicht verwunderlich, dass gerade an diesem schönen Wintertag wieder eine Hochzeit in den prunkvollen Wänden des schönen Schlosses Ralswiek ausgerichtet wurde. Zuvor "inspizierten" wir noch persönlich den Trausaal und die Graf-Douglas-Suite. Wir können dem Personal des Hotels "bescheinigen", dass alles wunderbar für die Hochzeit vorbereitet war und einen würdigen Rahmen bildete.

Sven Vogel dankt an dieser Stelle für die freundliche und zuvorkommende Bedienung des Hotelpersonals. Es ist immer wieder toll, dass Führungen und Bewirtungen flexibel möglich gemacht werden.

Schlossruine Pansevitz
Nachdem wir den einstigen Seehandelsplatz Ralswiek verlassen haben, ging es weiter fernab von touristischen Routen nach Kartzitz, Boldevitz und Pansevitz.

Gerade beim Besuch im Friedwald Pansevitz zeigt sich immer wieder, dass es hinsichtlich dieser relativ neuen Begräbnisstätten bei den Fahrgästen sehr unterschiedliche Meinungen gibt.

So werden doch Beisetzungen außerhalb kirschlicher Begräbnisse oft kritisch betrachtet. 

Wir ließen es uns nicht nehmen, den Westturm der alten Schlossruine zu besteigen und den tollen Rundumblick über den Pansevitzer Park zu genießen.

Gasthof Fähreck
Da uns allen mittlerweile der Margen knurrte, steuerte Sven Vogel in Trent den Gasthof "Fähreck" an. 

Genau im Dreieck zwischen Wittower Fähre und Hiddenseefähre gelegen, bietet der Landgasthof ein vielfältiges Angebot an Fleisch-, Fisch- und Salatgerichten. Besonders zu empfehlen ist das selbstgemachte Eis.

Gut gestärkt ging es dann weiter Richtung Westen. 

Gutshaus Granskevitz
Vor Schaprode legten wir noch eine Zwischenstation am Gutshaus Granskevitz ein. Gerade in der Winterzeit kann man das eindrucksvolle Haus sehr gut zwischen den laublosen Bäumen und dem hohen Burgwall sehen.

Hier, wo einst eine echte Burg stand, wurde im 18. Jahrhundert ein Herrenhaus erbaut. Heute gehört es zur Nordsaat GmbH.

Obwohl man auf dem Weg von und nach Hiddensee immer sehr dicht an dem Gut vorbeifährt, lässt man es doch weitestgehend "links liegen" und beachtet es kaum.

Herrenhaus Neddesitz
Herrenhaus NeddesitzGutsherrenhäuser sind in aller Regel Unikate, die es anderswo kein weiteres Mal gibt. Auf der Insel Rügen ist das anders. 

So ist doch die große Ähnlichkeit zwischen den Herrenhäusern in Neddesitz und Udars bemerkenswert. Lediglich die Dachformen und die Eingänge unterscheiden sich voneinander. Während das Neddesitzer Herrenhaus im neuen Glanz erstrahlt, befindet sich das Herrenhaus Udars gerade in der Restauration. Dies macht den direkten Vergleich besonders interessant, da man ermessen kann, welcher bauliche und finanzielle Aufwand in Neddesitz in den 90er Jahren betrieben wurde. 

Schaprode und das benachbarte Gutshaus Streu waren die nächsten Stationen unserer "Gutsherrentour Nordrügen". Danach setzten wir mit der Wittower Fähre von Zentralrügen nach Nordrügen über.

Das Herrenhaus Bohlendorf auf der Halbinsel Wittow war die letzte Station der heutigen Herrenhäusertour. Hier in Bohlendorf befindet sich eines der ältesten Güter der Insel Rügen. Schon im Jahre 1224 ließ Dubislaus von Witten ein Wohnhaus errichten.

Heute ist das Landhaus ein Hotel. Die neue Pächterin begrüßte uns freundlich und führte uns durch ihren "Landsitz".

Auf der Rückfahrt zum Hotel, machte Sven Vogel noch einen kleinen Umweg über die Häfen von Wiek und Breege. So fand ein erlebnisreicher Tag ein schönes Ende und der Familienausflug wird für unsere Familie aus Sachsen in bleibender Erinnerung sein.

Weitere Infos zum Ausflug: hier
Preis pro Person: 35,- Euro
Dauer der Fahrt: 6,5 Stunden

19 Januar 2016

Herrenhäuser im Winter

Rügen bei Schnee während einer Gutsherrentour zu erleben, ist mittlerweile etwas Besonderes. Denn richtige weiße Wintertage werde immer seltener auf der Insel. So genießt man sie intensiver und erfreut sich der kontrastreichen Winterlandschaft.




















24 Juli 2015

Jetzt wird's bunt - der Kleinbus neu "lackiert"


Endlich ist er fertig. Die neue Folie sieht toll aus. 

Sorry Kai, aber deinen Fischkutter habe ich beim neuen Kleinbus gegen die Selliner Seebrücke eingetauscht. Auch die Motorhaupe hat diesmal ein Motiv bekommen.